Zielsetzung
Die « Ferme Conservatoire » hat nie versucht' eine Sammlung alter Tierrassen zu erstellen. Das Ziel ist vielmehr, sich in jede vorhandene Rasse zu vertiefen, eine Studie zu erarbeiten (bibliographische Forschung, Kontakt mit letzten Züchtern, Beobachtungen jeder Generation). Das Erstellen grosser Herden hat uns erlaubt, verschiedene Typen jeder Rasse zu erhalten, verlorene Verhaltensmuster wiederzufinden und Kreuzungen ausfindig zu machen.
Die « Ferme Conservatoire » hat immer an regionalen und nationalen Programmen mitgearbeitet. Neben Kontakten mit anderen Züchtern hat sie auch Beziehungen zu verschiedenen französischen Organisationen :
Institut de l 'Elevage ; Institut Technique du Porc ; Parc Naturel Régional des Landes Gascogne ; Conservatoire du Patrimoine Biologique de Midi-Pyrénées ; Association Nationale de Sauvegarde du Porc Gascon ; Association des Eleveurs de Brebis de Race Raïole, Caussenardes des Garrigues et Rouge du Roussillon ; Institut National de la Recherche Agronomique für die Erforschung des Polymorphismus (Vielfalt) des Kaseinproteins in der Pyrenäenziegenmilch.
Einen besonderen Platz nimmt die Zusammenarbeit mit dem Verein « Conservatoire des Races d'Aquitaine » ein, der seinen Sitz auf der «Ferme Conservatoire» hatte, und deren Ziele lange Zeit verschmolzen, oft verwechselt wurden. Heute decken die Aktivitäten des «Conservatioire des Races d'Aquitaine» die ganze Region ab, und spezialisiertes Personal ist eingesetzt.
Trotz dieses Netzes von Kontakten war die « Ferme Conservatoire » für die besondere genetische Verwaltung des Hofs auf sich gestellt. Sie war gezwungen, neue Wege zu gehen, um Inzucht zu vermeiden. Die Suche richtete sich nach einer einfachen Methode aus, durchführbar im Rahmen eines Hofes mit beschränkten Mitteln. So unterhält die « Ferme Conservatoire » eine ungefähr achtzig-köpfige Schafbockherde.