Das « gascon »-Schwein
Die genetische Distanz,die die alten Schweinerassen von den modernen Industrierassen
trennt ist erheblich. Grösser als bei anderen Haustierarten, denn das Schwein entwickelt
sich sehr schnell durch Züchtung und Haltungsart.
Die alten Haltungsmethoden gaben den Schweinen immer sehr viel Freiraum
und Weideplätze. Die Nahrung setzte sich aus vielen verschiedenen Komponenten zusammen,
oft gab es grobes Futter, die Schweine wuchsen langsam, und sie ähnelten stark ihren Vorfahren.
Die « Ferme Conservatoire » hat viele Futterversuche gemacht.
(Grünfutterabgabe, aber auch mit verschiedenen Weideplätzen). Die Kornfutterzugabe
konnte um die Hälfte verringert, im Herbst mit Eicheln und Kastanien sogar ganz aufgegeben
werden. Solche Versuche müssten vermehrt durchgeführt werden, kamen doch die «gascon»
Schweine früher, von einem Kind oder einem Alten gehütet, ohne Futterzugabe auf hundert
Kilo. Das Geheimnis besteht aus der absoluten Pflanzen- und Ortskenntnis.