Hühner
Das «gascon» Huhn
Viele sind sich einig, das «gascon» Huhn als kleine Schatzkammer zu bezeichnen (ländlich solid, gutes Leghuhn, frühreif, gute Brüterin, gutes Mutterverhalten, grosse Eier und eine gute Fleischqualität). Vielleicht ist der Grund sovieler Vorzüge dem Umstand zu verdanken, dass dies eine der seltenen französischen Geflügelrassen ist, die auf den Bauernhöfen wiedergefunden wurde ; andere Rassen wurden von Geflügelliebhabern mehr oder weniger wieder hergestellt.
Diese Hühnerrasse könnte sehr wohl einen Platz in der örtlichen Wirtschaft unserer Region wiederfinden.
Das «landais» Huhn
Das «landais» Huhn hat, wie vielealte europäische Geflügelrassen,
ein wunderbares schwarzes Federkleid. Der einzige Unterschied besteht in dem gelben Ziegenpeter
(...gemeint ist der Fleck neben dem Ohr) und den grünlichen Krallen mit gelbem Schimmer.
Diese farblichen Differenzen könnten als Nebensache abgetan werden, vielleicht sind sie
aber der Schlüssel einer langen Geschichte, denn man findet diese Besonderheiten nur bei
nordafrikanischem Geflügel. Daher der Gedanke, dass uns dieses Geflügel von den Mohren
gebracht wurde, die sehr lange Zeit die « Landes » besetzten, ein zu armes Gebiet
um Rückeroberungsgedanken zu wecken.
Diese quasi verschwundene Rasse wurde mit etwas Leghornblut gemischt um
die Charaktere neu zu fixieren und stiess mit grossen Inzuchtproblemen zur «Ferme Conservatoire».
Freilandhaltung mit möglichst vielen Zeugern hat dieser Rasse wieder etwas Kraft gegeben.
Es handelt sich hier um ein Leghuhn mit aussergewöhnlich schönem Federkleid.