1987 tauchten die erstenTiere bedrohter Haustierrassen («gascon»-Schweine, «landaise»-Hühner und ein «lourdaise»-Kalb) auf einem Hof in der Nähe des kleinen Dorfes Puynormand zwischen den französischen Departementen Gironde und Dordogne auf. Bald schon widmete sich dieser Hof der Aufgabe, alte Haustierrassen zu züchten, sie zu beobachten, zu studieren und nahm schliesslich den Namen

«Ferme Conservatoire de Leyssart»

an, (was soviel heisst wie «Hof von Leyssart zur Erhaltung alter Haustierrassen»).

Die Herden vermehrten sich, neue Arten kamen dazu: schliesslich hatte jede Haustierart ihre Vertreter. Ohne Unterbrechung arbeitete man daran, diese vergessenen Tierarten zu rehabilitieren, indem man sie auf Ausstellungen vorstellte (« Salon de l'Agriculture d'Aquitaine », die grösste Ausstellung der Region in Bordeaux, an örtlichen Festen und Tierschauen, dem «Salon de l'Agriculture de Paris» im Jahre 1992) und auch durch eine aktive Teilnahme an regionalen und nationalen Erhaltungsprogrammen.

Der Unterhalt so vieler Tiere, und die damit verbundenen Schwierigkeiten, zwingen uns nach zehn Jahren Arbeit Bilanz zu ziehen. Wir versuchen unsere bisherige Arbeit zu reflektieren, forschen nach dauerhaften Lösungen, vielleicht nach Komplementarität, und öffnen uns neuen Perspektiven.